Proposals

ProTag

Institut für Informatik der Ludwig-Maximilians-Universität München
Beitragsvorstellung (Ziel, Zielgruppe, etc.)
Die Umsetzung der Gates’schen Vision von „Information at your fingertips“ im Bereich Life Sciences am Beispiel einer Microsoft Office-Integration eines Web Service-basierten Thesaurus für Proteinnamen auf Basis von Smart Tags.

Problem: Informationen sind dank des Internets allgegenwärtig und oftmals auch frei verfügbar, doch lassen sie sich meist nur umständlich auffinden und nutzen. So muss der Nutzer etwa zwischen Browser und Office-Anwendung hin und her wechseln und Informationen „per Hand“ von einer Anwendung in die andere Anwendung kopieren.

Lösung: Mittels der Integration von Web Services in Standardanwendungen, wie denen aus der Microsoft Office-Suite, erhält der Benutzer den Eindruck, dass das Web Teil der jeweiligen Anwendung ist.

Problem: Informationen werden vielfach unter verschiedenen Namen oder (Datenbank-)IDs geführt, die ein Auffinden der Information erschweren und den Austausch von Wissen erschweren.

Lösung: Ein Thesaurus, der mittels Web Services abgefragt wird, bietet ein Mapping zwischen verschiedenen Namen und IDs. Der Thesaurus wird zentral gepflegt und kann somit ohne großen Aufwand aktuell gehalten werden.

Problem: Hypertexte bieten gegenüber gewöhnlichen Texten den Vorteil, dass jederzeit zusätzliche, eben die verknüpften, Informationen abgefragt werden können. Allerdings müssen die Verknüpfungen bei der Erstellung des Dokuments manuell eingefügt werden und sind anschließend unveränderbar.

Lösung: Smart Tags stellen eine Weiterentwicklung von Hyperlinks dar und erlauben es, dynamisch Informationen und insbesondere Aktionen an beliebige Textstellen anzuheften. Für die Erkennung dieser besonderen Textmarken werden der Web Service-basierte Thesaurus sowie Algorithmen aus dem Bereich des Text Minings verwendet.